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Collabase ist aus einer Frage entstanden, die sich in Kundenprojekten immer wieder stellte: Wo ist die Plattform, die Schweizer Anforderungen an Datenhoheit und Betrieb erfüllt und Quality Engineering im Kern trägt? Wir wollten eine empfehlen. Am Ende haben wir entschieden, sie zu bauen.

Wie alles begann

Collabase beginnt Ende 2024 als quelloffenes Projekt von Brian Trepto, aufgebaut als Open Core. Am Anfang steht eine Software für Wissensmanagement und Zusammenarbeit. Über die Monate wird aus dem einzelnen Werkzeug eine Plattform: Zur Wissensdatenbank kommen Projekte, Test Management, Automation, Zeiterfassung, ein Intranet und eine Registry. Die Anforderungen stammen aus der Beratung. Infometis arbeitet seit 1998 in Schweizer Kundenmandaten an Projektmanagement und Quality Engineering. Über die Mandate hinweg zeigt sich dasselbe Bild: Ein Vorhaben läuft in einem Werkzeug, die Qualitätssicherung in einem zweiten, die Dokumentation in einem dritten, und die Übergaben dazwischen macht jemand von Hand. Je regulierter das Umfeld, desto teurer wird diese Handarbeit.

Warum Collabase proprietär wurde

Mit dem Einstieg der Infometis AG kamen Vertrieb, Support und eine Roadmap dazu. Seither ist Collabase proprietäre Software der Infometis AG. Der Grund ist das Gesamtpaket, nicht der Lizenztext. Ein Open-Core-Modell teilt ein Produkt in einen freien Kern und kostenpflichtige Erweiterungen und teilt die Verantwortung entlang derselben Linie. Organisationen, die Collabase die nächsten zehn Jahre einsetzen, brauchen das Gegenteil:
  • Ein Produkt, ein Anbieter. Ein Vertrag, ein Ansprechpartner und eine Roadmap, ohne Marketplace dazwischen.
  • Service von denen, die das Produkt bauen. Der Support arbeitet in Schweizer Zeit, und wer eine Frage beantwortet, entwickelt das Produkt auch.
  • Dasselbe Produkt in jedem Betriebsmodell. Eine Codebase und ein Funktionsumfang, ob Infometis Collabase für dich betreibt oder du es auf deiner eigenen Infrastruktur betreibst.
Es gibt keine Community Edition und keinen Gratis-Einstieg. An dessen Stelle steht ein Proof of Concept mit deinen eigenen Inhalten, bevor du entscheidest.

Was gleich geblieben ist

Die Festlegungen hinter Collabase stammen aus der Zeit vor dem Produkt, und sie gelten weiter:
  • Betrieb im eigenen Haus, ohne Abstriche. Eine Installation im eigenen Rechenzentrum bekommt dieselbe Oberfläche, denselben Funktionsumfang und dasselbe Tempo wie die betreute Umgebung.
  • 100 % Schweiz. Entwicklung, Betrieb, Support und Eigentum liegen in der Schweiz und bleiben dort.
  • Eigenfinanziert. Collabase gehört den Menschen, die es bauen. Es gibt keine Investoren, die eine Rendite in einem festgelegten Zeitraum erwarten.
  • Kunden bestimmen die Roadmap mit. Rückmeldungen aus dem Betrieb entscheiden, was als Nächstes entsteht.
Alle Festlegungen stehen auf der Seite Unsere Vision.

Wohin Collabase geht

Collabase wächst zur Quality-Engineering-Plattform. Anforderungen, Testfälle, Aufgaben und Dokumente gehören inhaltlich zusammen. In Collabase liegen sie im selben Space, und die Übergaben dazwischen stecken im Produkt statt im Posteingang von jemandem. Im Kern steht das QualityTree-Framework, ein strukturiertes Modell für Softwarequalität mit acht Disziplinen und neunzig Praktiken. Test Management ist der Teil davon, der im Alltag sichtbar wird. Die Reifestufen und Praktiken lassen sich direkt in der Plattform abbilden, damit die Qualitätsstrategie eines Teams und seine tägliche Arbeit nicht mehr an verschiedenen Orten liegen. Was als Nächstes kommt, steht auf der öffentlichen Roadmap. Fehlt für deine Organisation etwas, sag es uns: Es landet auf der Roadmap.

Nächste Schritte

Erste Schritte

Deine ersten Schritte in Collabase.

Über Infometis und Collabase

Wer Collabase baut und wo das Team arbeitet.
Zuletzt geändert am 24. September 2026