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Im agilen Vorgehen ersetzt die Umsetzung die Phasen Konzept, Realisierung und Einführung. Die in der Initialisierung gewählte Variante entsteht iterativ-inkrementell.

Was in der Umsetzung geschieht

  • Die Projektorganisation wird etabliert, einschliesslich der Umsetzungsorganisation, die die Lösung entwickelt.
  • Situationsanalysen werden durchgeführt, und die Anforderungen aus der Studie werden zu priorisierten initialen Lösungsanforderungen.
  • Berührt die Lösung Geschäftsabläufe oder -strukturen, sind die Organisationsanforderungen zwingend.
  • Muss die Lösung beschafft werden, wird die Ausschreibung durchgeführt, die Angebote werden bewertet und das Produkt oder System beschafft.
  • Jede Iteration erstellt einen weiteren Teil der Lösung, das Inkrement. Die Anforderungen werden verfeinert, aufgeteilt und nach absteigender Priorität abgearbeitet.
  • Begleitend entstehen schrittweise Organisationskonzept, Betriebsorganisation, Tests, Migration, Integration und Einführungskonzept.
  • Vorabnahme, Einführungsmassnahmen und Betriebsaufnahme erfolgen pro Inkrement.
HERMES schreibt die agile Entwicklungsmethode nicht vor. Die Begriffe im Team richten sich nach der gewählten Methode, zum Beispiel Scrum.

Wie die Umsetzung endet

Verlangt der Projektmanagementplan es, wird vor jedem weiteren Release der Entscheid Releasefreigabe getroffen. Der Entscheid Phasenfreigabe Abschluss wird getroffen. Nach der Betriebsaufnahme und der Abnahme des letzten Release endet die Umsetzung, und die Umsetzungsorganisation wird aufgelöst.

In Collabase

  • Führe die Lösungsanforderungen im Backlog und plane Iterationen als Sprints mit Story Points und Burndown.
  • Braucht ein Release eine formelle Freigabe, bildest du jede Releasefreigabe als Task ab und lässt sie freigeben. Siehe Meilensteine und Entscheide.
  • Verknüpfe Testläufe pro Release mit einem Meilenstein, um dessen Gesamt-Erfolgsquote zu sehen.
Zuletzt geändert am 24. September 2026